Die Generalversammlung der Österreichische Nationalbank (OeNB), deren Geschäfte glänzend laufen, hat heute beschlossen, dass die OeNB zur Gänze verstaatlicht wird und geht somit in das Eigentum der österreichischen Steuerzahler übergeht. Bisher befanden sich rund 30 Prozent der OeNB im Besitz von Versicherungen, Banken und anderen Interessensvertretungen (u.A. die Wirtschaftskammer sowie die Industriellenvereinigung). Deren Anteile werden mit rund 50 Millionen Euro abgelöst. Es wird mit einer Gewinnausschüttung von mindestens 272 Millionen Euro jährlich gerechnet.