Gemeinsam mit der noch bis 16.1.2011 laufenden Picasso-Ausstellung „Frieden und Freiheit“ gibt es ab heute in der Wiener Albertina die Ausstellung „Michelangelo – Zeichnungen eines Genies“ zu sehen. Bis zum 9.1.2011 werden bei der Michelangelo-Ausstellung insgesamt 110 Zeichnungen aus 75 Jahren von Michelangelos Lebenswerk zu sehen sein, darunter auch die Vorzeichnungen der Fresken für die Sixtinische Kapelle im Vatikan (Rom, Italien). Die Werke stammen teilweise aus dem Eigenbesitz der Albertina, teilweise sind sie Leihgaben u.a. von Pariser Louvre (Frankreich), British Museum (London, Großbritannien), Metropolitan Museum in New York (USA), Florentiner Uffizien und Casa Buonarroti in Florenz (Italien), dem Teylers Museum in Haarlem (Niederlande), der privaten Königlichen Sammlung (Royal Collection) von Schloss Windsor (GB) sowie aus Privatbesitz. Das Hauptaugenmerk der Ausstellung liegt auf Michelangelos Zeichnungen von Körpern und Figuren. Michelangelo Buonarroti, mit vollem Namen Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni lebte laut Überlieferungen vom 6.3.1475 (geboren in Caprese, Provinz Arezzo, Toskana) bis zum 18.2.1564 (gestorben in Rom). Er war Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter und für verschiedene Päpste künstlerisch tätig, ist einer der bedeutendsten Repräsentanten der italienischen Hochrenaissance und hat auch im Alter von fast 80 Jahren noch Kunstwerke vorwiegend mit religiösen Themen und Kreuzigungsszenen gezeichnet. Die Wiener Albertina verlängert aufgrund des zu erwartenden regen Besucherstroms ihre Öffnungszeiten von 10.00 bis 19.00 h, Mittwochs sogar von 10.00 bis 21.00 h. (Alle Angaben ohne Gewähr)