Am vergangenen Samstag ist eine Bergsteigergruppe von 5 Polen im Alter zwischen 21 und 52 Jahren von Kals aus zum Großglockner (mit 3.798 m höchster Berg Österreichs) aufgebrochen. 2 Bergsteiger erreichten noch am Samstagabend gegen 18.00 h den Gipfel und konnten normal zur Adlersruhe und dann weiter zur Stüdlhütte absteigen, sie alarmierten in der Folge die Bergrettung. 3 Männer galten als vermisst. Durch Fön, Sturmböen mit bis zu 100 km/h und Schneefall mit 50 cm Neuschnee bedingt herrschen äußerst schwierige Bedingungen vor, es gilt Lawinenstufe 4. Ein 52jähriger Bergsteiger der Gruppe konnte gestern Abend rund 100 m unterhalb des Großglockner-Gipfels nur mehr tot aufgefunden werden, vermutlich ist der Mann erfroren, er dürfte nicht abgestürzt sein. Nach den beiden übrigen Vermissten im Alter von 23 und 24 Jahren wird derzeit noch gesucht.
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