Nicht nur die Bausparer ächzen unter dem neuesten Sparpaket der österreichischen Bundesregierung unter der SPÖ/ÖVP. Beim Bundesheer sollen z.B. bis 2016 rund 600 Millionen Euro eingespart werden. Gehaltskürzungen von bis zu 1.163 Euro jährlich (5,5 %) stehen im Raum. Generalstabschef Entacher sieht sich vor „kaum lösbaren Problemen für das Bundesheer“. Auch bei der Polizei drohen herbe Einschnitte. Aufnahmestopps, Überstundenkürzungen, usw. sorgen für zunehmenden Unmut vor allem in Ressorts, die schon in den letzten Jahren starke Kürzungen hinnehmen mußten. Gleichzeitig wächst das Unbehagen gegenüber EU-Abgaben, Strafzahlungen hinsichtlich Nichteinhaltung des Kyoto-Protokolls (Ausstoß von Treibhausgasen in Industrieländern) usw. Während einerseits viel Geld in die EU fließt und auch für den dortigen „Verwaltungsapparat“ (Politiker, Beamte in Brüssel, Bürogebäude, Spesen für Reisen der EU-Politiker, etc.) verwendet und dort auf finanzschwächere EU-Länder „umverteilt“ wird, geht das Geld in Österreich ab. Gespart wird auch beim neu veröffentlichten Sparpaket vorwiegend bei kleinen und mittleren Einkommensbeziehern. Daß diese Rechnung nicht aufgehen kann und die Menschen hierzulande mitdenken sollte in Anbetracht der Wahlen im Herbst 2013 (so diese nicht vorgezogen werden) jedenfalls jedem Politiker bewußt sein. Mit „Wahlzuckerln“ kurz vor der Wahl wird man die Österreicher nicht bei Laune halten können. (Alle Angaben ohne Gewähr)
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