Eine riesengroße Umweltkatastrophe bahnt sich an. Aus der bei einer Explosion beschädigten Ölplattform im Golf von Mexiko fließen täglich rund 160.000 Liter Rohöl ins Meer. Mittlerweile hat sich ein Ölteppich von einer Größe von ca. 4.700 km2 gebildet. Je nach Windstärke und –richtung wird damit gerechnet, dass der Ölteppich in den nächsten Tagen die Küste der USA erreichen wird. Betroffen wären vor allem die Bundesstaaten Florida und Louisiana und auch die Mündung des Mississippi Flusses. Die einzigartige Flora und Fauna in vielen Gebieten mit Austernbänken, Pelikanen, Schildkröten, etc. wäre auf Jahrzehnte hin zerstört. Alle Versuche, die Lecks mittels Tauchrobotern abzudichten, sind bisher gescheitert. Einzige Hoffnung: ein weiteres Loch bohren und daraus das Öl abzupumpen, um eine Ausbreitung der Ölpest zu verhindern. Diese Aktion würde allerdings an die 2 Monate dauern.