OMV-Chef Ruttenstorfer ist gestern in erster Instanz von der Anklage des Insider-Handels freigesprochen worden. Ruttenstorfer hatte im März 2009 OMV-Aktien erworben, 6 Tage danach wurde die ungarische MOL veräußert. Im Prozess wurde ihm von Richterin Claudia Moravec-Loidolt das Vorstands-Vergütungsprogramm zugute gehalten. Es hätte sich zwar um eine „sehr sensible Sache“ gehandelt, Ruttenstorfer hätte diese jedoch nicht zur Bereicherung ausgenützt. Die Staatsanwaltschaft hat volle Berufung angemeldet, der Fall Ruttenstorfer wird also am OLG Wien (Oberlandesgericht) neu verhandelt werden.