Nachdem das Ausflugsschiff „Bulgaria“ (Baujahr 1955) des Reiseanbieters „Agroretschtur“ auf der Wolga (Russland) bei Sjukejewo (rund 80 km von Kasan entfernt) bei einem Unwetter innerhalb von wenigen Minuten gesunken ist, wird weiterhin nach Überlebenden gesucht. Das nachfolgende Kreuzfahrtschiff „Arabella“ konnte etliche Menschen retten. Nach heutigem Stand überlebten 80 Personen das Unglück, an Bord befanden sich mindestens 180 Passagiere. Nach wie vor sind Hunderte Einsatzkräfte auf der Suche nach Vermißten. Die Hoffnung, weitere Überlebende der „Bulgaria“ zu finden, sinkt jedoch von Stunde zu Stunde, die Wolga ist an der Unglücksstelle rund 20 Meter tief. Bisher wurden sehr viele Tote vor allem aus dem Inneren des Schiffswracks (Kabinen, Bar, Restaurant) geborgen, darunter auch viele Kinder.
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