Die Umweltkatastrophe durch die 3 Lecks auf der vor 9 Tagen explodierten Bohrplattform Deepwater Horizon des Konzerns BP (British Petroleum) im Golf von Mexiko hat einen dramatischen Höhepunkt erreicht. Mittlerweile laufen täglich rund 795.000 Liter Rohöl ins Meer. Der Ölteppich hat bereits die Küste des US-Bundesstaats Louisiana erreicht. Betroffen ist auch das sensible ökologische Gleichgewicht im Mississippi-Delta. Sämtliche Bemühungen, das Öl z.B. mit schwimmenden Ölbarrieren aufzuhalten, hatten aufgrund des hohen Wellengangs von teilweise bis zu 1,50 Metern hohen Wellen keinen Erfolg. Bobby Jindal, der Gouverneur von Louisiana hat den Notstand ausgerufen. Präsident Barack Obama hat bekräftigt, dass der britische Konzern BP für sämtliche Schäden wird aufkommen müssen. Erste Schadenersatzklagen von Fischern sind bereits eingelangt. Bei der Explosion der Deepwater Horizon am 20.4.2010 sind vermutlich 11 Mitarbeiter ums Leben gekommen.