Die Solo-Weltumseglerin Abby Sunderland (16) konnte am Samstag, nachdem sie in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Seenot geraten war, wohlbehalten von der Besatzung des französischen Fischerbootes „Ile de Reunion“ im indischen Ozean zwischen Australien und Madagaskar geborgen werden. Ein schweres Unwetter hatte den Mast ihrer Yacht abgerissen, wodurch diese manövrierunfähig wurde und im indischen Ozean trieb. Abby Sunderland hatte daraufhin Notsignale gesendet, da auch kein Sprechfunkkontakt mehr möglich war. Die Kosten für ihre Rettung dürften sich nach derzeitigem Stand für Flugzeuge und Rettungsschiffe auf schätzungsweise 500.000 Dollar belaufen. Ihre Eltern, die ins Kreuzfeuer der Kritik geraten sind, stehen nach wie vor zu der jungen Seglerin und gehen davon aus, dass ihre Tochter zwar keinen Rekord-Segelversuch mehr machen wird, aber wieder segeln wird.