Bei den gestrigen Landtagswahlen im Burgenland zeichnet sich vor Auszählung der entscheidenden Wahlkartenstimmen folgendes Ergebnis ab: die SPÖ verliert zwar an Wählerstimmen, liegt jedoch mit 48,55 % der Stimmen (zum Vergleich: 2005 waren es noch 52,18 %) deutlicher Wahlsieger, verliert aber knapp die absolute Mehrheit. Die ÖVP hält bei 34,17 %, verliert also gegenüber dem Wahlergebnis von 2005 (36,34 %) ebenfalls. Die FPÖ kommt auf beachtliche 9,3 % (2005 waren es 5,8 %). Die Grünen verlieren und liegen bei 3,96 % und verpassen somit die 4 %-Hürde für ein Mandat. Die neu gegründete Liste Burgenland kommt bei ihrer ersten Landtagswahl auf 4,3 % und schafft somit den Einzug in den Landtag. Die Wahlbeteiligung war rege und lag bei insgesamt 71 % (2005 81,38 %). Auf Mandate verteilt bedeutet der Wahlausgang vor Auszählung der Wahlkarten-.Stimmen für die SPÖ 18 Mandate, ÖVP 13 Mandate, FPÖ 4 Mandate, Liste Burgenland 1 Mandat, die Grünen verlieren ihr Mandat und geben laut Grünen-Bundesgeschäftsführer Wallner dem „Rechtspopulismus“ von Hans Niessl (SPÖ) die Schuld daran. Die endgültigen Ergebnisse liegen Mittwoch Abend vor.
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