Die SPÖ plant zur Budgetsanierung die Abschaffung von doppelten bzw. mehrfachen Subventionen sowohl bei Unternehmen als auch bei Grossbauern. Eine Studie des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) ortet ein Einsparungspotenzial von rund 1 Milliarde Euro (bei insgesamt 7 Milliarden Euro Subventionen in diesen Bereichen), was vom Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Günther Kräuter, relativiert wird, der zwar Einsparungsmöglichkeiten sieht, aber nicht in dieser Größenordnung. Die Lehrlingsförderung soll laut Kräuter unangetastet bleiben, sie beträgt jährlich rund 200 Millionen Euro. Zur Budgetsanierung steht auch wieder zur Debatte, dass eine Vermögenssteuer eingeführt werden soll, wobei eine Vermögensgrenze von 1 Million Euro denkbar wäre. Ab diesem Vermögen müsste eine Extrasteuer gezahlt werden. Befürworter sehen darin eine Solidaritätsabgabe bzw. einen Beitrag der Reichen für die weniger gut verdienenden. Gegner argumentieren, dass die Reichen aus Österreich abwandern könnten bzw. dass z.B. Grundbesitz, der nicht viel abwirft, auch nicht zum Reichtum eines Menschen beiträgt, was aber wiederum zur Folge hätte, dass z.B. Großgrundbesitzer brach liegendes oder kaum genütztes Land veräußern würden, wovon wiederum andere profitieren könnten.