Wie der britische Erdölkonzern BP (British Petroleum) mitteilte, konnte die Stahlglocke, die das Bohrloch der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon in 1.500 Meter Meerestiefe im Golf von Mexiko abdecken soll, nun mittels ferngesteuerter Roboter präzise über dieser positioniert werden. Es wird nun voraussichtlich noch einige Stunden dauern, bis die Kuppel stabilisiert ist und rund 85 % der austretenden Ölmengen abgesaugt werden können. Zeitgleich prüfen Spezialisten von BP, ob das Bohrloch mittels „Top Kill-Methode“ mit einem Gemisch aus Beton und Lehm abgedichtet werden könnte.