Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ sollen die Sicherheits-Tests (sogenannte „Streß-Tests“) für AKW (Atomkraftwerke) innerhalb Europas deutlich schwächer ausfallen, als bisher angekündigt wurde. Die Tests sollen sich laut einem Vorschlag der „Vereinigung der Westeuropäischen Aufsichtsbehörden“ nur auf ihre Sicherheit hinsichtlich Naturkatastrophen wie z.B. Erdbeben und Flutwellen geprüft werden, alle anderen Tests wären freiwillig. Über diesen Vorschlag wurde gestern in Gödöllö (Ungarn, bekannt auch von früheren Aufenthalten der österreichischen Kaiserin Elisabeth/Sissi) von Energieministern der EU im Rahmen eines informellen Ministerrates beraten. In diesem Zusammenhang erklärte der österreichische Wirtschaftsminister Mitterlehner, daß er mit dem Anliegen Geld von Atomenergie in die Förderung erneuerbarer Energien umzuschichten und die Brauchbarkeit von Atomenergie hinsichtlich der CO2-Reduktion zu überprüfen gemeinsam mit Deutschland und der Schweiz (Europäischer Wirtschaftsraum EWR) ziemlich allein da steht.