Nach dem schrecklichen Blutbad, das ein 32jähriger Mann auf einer Insel vor Oslo (Norwegen) in einem sozialdemokratischen Jugendcamp angerichtet hat, wird nun von „Experten“ bzw. selbsternannten „Experten“ fieberhaft „Ursachenforschung“ in Form von der Suche nach weiteren „Schuldigen“ betrieben. Beschuldigt werden Parteien, die Gesellschaft, Religionen usw. usf. Die Probleme jedoch dort zu belassen, wo sie tatsächlich entstehen – nämlich bei einzelnen Menschen, die mit der Zuwanderung nicht klar kommen und auf der anderen Seite ganz realistisch gesehen mit einzelnen Menschen, die sich nicht an die bestehenden Gesellschaftsstrukturen sowie die geltende Rechtsordnung halten – scheint in Anbetracht der furchtbaren Tat schwierig zu sein. Dadurch werden wiederum Ängste sowie Ablehnung geschürt. Dabei sollte man auch keinesfalls außer Acht lassen, daß es sich dabei um die Tat eines einzelnen handelt, den man durchaus als Wahnsinnigen bzw. Irren bezeichnen kann. Solche Menschen werden immer einen „Aufhänger“ für ihre Vorhaben finden. Schubladendenken hilft hier nicht weiter. Zuwanderer sind aufgerufen, sich in die bestehende Gesellschaftsform zu integrieren, die jeweilige Landessprache zu lernen und die Menschen in ihrem neuen Heimatland und deren Lebensweise und Gesetze zu respektieren. Einheimische sind aufgerufen, Zuwanderern offen und freundlich zu begegnen. Daß es funktionieren kann, wurde bereits tausend- bzw. millionenfach bewiesen.
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