Endlich strahlt die Sonne wieder vom Himmel. Leider nicht für alle ein Grund zur Freude, denn viele Menschen leiden unter der Hitze. Kreislaufprobleme und Schlafstörungen infolge der Hitzewelle sind keine Seltenheit. Was nun dagegen tun, bevor es zu ernsthaften Komplikationen kommt? An erster Stelle steht: möglichst viel trinken, und zwar keinen Alkohol, sondern vorwiegend Mineralwasser, eventuell gespritzten Apfelsaft dazwischen auch andere Fruchtsäfte (Achtung für Diabetiker, Zuckergehalt), die den Wasser- und Mineralstoffhaushalt aufgrund des Schwitzens wieder ausgleichen können. Schwitzen ist generell als Regulierungsmaßnahme des Körpers zu verstehen, durch den Schweiß wird der Körper abgekühlt. Lassen Sie also nach Möglichkeit Ihren Körper so arbeiten, wie er es für richtig erachtet. Bei Hitze gilt außerdem, was auch in südlichen Ländern gebräuchlich ist: mindestens einen Gang zurückschalten, sich langsamer bewegen, nicht hetzen. Wenn Sie zu den Glücklichen zählen, die Mittags eine Ruhepause einlegen können, dann tun Sie das! Nicht umsonst gibt es in heißen Ländern die sogenannte „Siesta Time“, in der die Menschen sich zurückziehen. Bei Kreislaufproblemen hilft auch kaltes Wasser auf die Handgelenke fließen lassen, die Füße in ein Schaff mit kühlem Wasser stellen oder ein mit kaltem Wasser befeuchtetes Handtuch in den Nacken zu legen. In Ihrer Apotheke gibt es homöopathische Kreislauftropfen, die Sie bei kleineren Kreislaufproblemen durchaus anwenden können. Sollten Sie ärgere Kreislaufbeschwerden haben, so wenden Sie sich bitte rechtzeitig an Ihren Arzt. Die Mahlzeiten sollten möglichst leicht sein, hier gilt generell: keine üppigen und fettreichen Mahlzeiten, durch die der Körper stundenlang seine Energien auf die Verdauung richten muss. Speziell Abends sollte auch nur mehr leicht gegessen werden, möglichst 2 Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen und möglichst keine Salate und Früchte mehr, eine Eiweiß-Mahlzeit (z.B. fettarmer Schinken, Pute, Hühnchen, etc.) mit möglichst keinen bzw. nur wenig Kohlehydraten (also Brot, Nudeln, etc.) ist dabei ideal und verhilft zu einem erholsamen Schlaf, bei dem der Körper regenerieren kann. Schlafen sollten Sie möglichst bei geöffnetem Fenster (wenn es die Umwelt zulässt). Untertags können Sie auch hie und da zu einem Eis greifen, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch zumindest vorübergehende Kühlung verschafft. Möglichst nicht in der prallen Sonne aufhalten! Ansonsten können Sie schon im Vorfeld viel für eine bessere Verträglichkeit der Hitze machen – hier helfen Aufenthalte an der freien Natur und zwar bei jedem Wetter, moderates Ausdauertraining (z.B. Joggen, Walking, Radfahren, Schwimmen), sowie Sauna-Gänge. Die Kleidung sollte bei heißem Wetter leicht sein, eventuell einen „Zwiebel-Look“ tragen – also in der Früh mehr, das dann im Lauf des Tages nach Bedarf sozusagen schichtweise abgelegt werden kann. Auch Ventilatoren oder Klimageräte können helfen, wobei diese sparsam eingesetzt und nicht zu kühl eingestellt werden sollten. Sollten Sie in der glücklichen Lage sein, sich einen Tag oder mehr frei zu nehmen, dann genießen Sie das Wetter in der freien Natur (und im Schatten) und besuchen Sie eines der zahlreichen schönen Bäder oder einen See in Österreich. Viel Vergnügen!