Heute will der Ölkonzern BP (British Petroleum) die Probe aufs Exempel wagen. Mittels Schlamm der mit Zement vermischt wird und unter hohem Druck in das offene Bohrloch der ehemaligen Bohrinsel Deepwater Horizon in 1.500 m Meerestiefe gepumpt werden soll, hofft man das Leck endgültig zu dichten. BP rechnet sich eine Chance von etwa 60 bis 70 % aus, dass die Aktion „Top Kill“ den gewünschten Erfolg bringt. Im schlimmsten Fall könnte der bei der Explosion der Deepwater Horizon beschädigte Abdichtkopf kaputt gehen und noch mehr Erdöl ins Meer ausströmen.