Die Aktion „Top Kill“ des Ölkonzerns BP (British Petroleum), das Leck in der Bohrleitung der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko mittels Schlamm und Zement zu schließen, zeigt ersten Berichten zufolge endlich Erfolg. Auf dem Kontrollvideo sieht es laut dem Einsatzleiter der Firma BP, Doug Suttles, ganz danach aus, als würde aus dem Leck nur mehr Bohrschlamm austreten und kein Erdöl mehr. Ob die Aktion tatsächlich erfolgreich war, könne man laut Suttles erst sagen, wenn überhaupt kein Austritt mehr zu sehen wäre, da das ausgetretene Material nicht aufgefangen werden kann. Pro Minute werden von den Unterwasser-Robotern in 1.600 Metern einige tausend Liter Schlamm in das Sicherheitsventil gepumpt. Sollte der weitere Verlauf positiv sein, wird das Bohrloch anschließend mit Zement versiegelt.
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