Nachdem die ungarische Fluglinie Malev aufgrund von hohen Verlusten in heftige Turbulenzen geraten ist, haben sich Vertreter der ungarischen Regierung und des russischen Eigentümers, der Moskauer Entwicklungsbank VEB, darauf geeinigt, daß die ehemals (bis 2007) staatliche Airline Malev neuerlich verstaatlicht wird. Die VEB zieht sich zurück und somit steht einer Verstaatlichung nichts mehr im Wege. Diese kostet den ungarischen Staat rund 93,4 Millionen Euro für die Aufstockung des Grundkapitals, der Staat hält dann 95 % der Unternehmensanteile und damit ist auch der Fortbestand von tausenden von Arbeitsplätzen auch auf Flughäfen gesichert. Alleine beim Flughafen Budapest sind noch Schulden in Höhe von 20 Millionen Euro offen, zuletzt wurde bereits mit Konsequenzen gedroht, wenn die Forderungen nicht beglichen werden. Wizz Air (ungarische Konkurrenz-Fluglinie) und Travel Service (Tschechien) werden vermutlich Beschwerde aufgrund unerlaubter staatlicher Subventionen bei der EU-Kommission einreichen. Was haltet Ihr davon, wenn wichtige Unternehmen vom Staat gewissermaßen aufgefangen werden und könnte es eventuell nach einer gewissen Zeitspanne eine abermalige Privatisierung geben?
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Ungarische Fluglinie Malev wird wieder verstaatlicht
Geschrieben von Moderator am 28 Feb 2010. Kategorie: Wirtschaft Tags: airline, budapest, euro, flughafen, fluglinie, förderungen, konkurrenz, konsequenzen, schulden, service, subventionen, travel, tschechien, turbulenzen, unternehmen
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