Die Ankündigung der US-Regierung, in Hinkunft US-Firmen zu bestrafen, die Handel mit Firmen mit iranischer Beteiligung betreiben, ist nun erstmals in Kraft getreten. Konkret betrifft es insgesamt 9 iranische Firmen in Deutschland, weitere 4 in Europa (Italien, Luxemburg, Weißrussland) und 8 weitere außerhalb Europas, also insgesamt 21 Firmen u.A. in den Bereichen Versicherungen, Finanzen, Investment und Bergbau. Diese Firmen wurden auf eine sogenannte „schwarze Liste“ gesetzt. US-Firmen ist es unter Strafandrohung strikt untersagt worden, mit den Firmen auf der schwarzen Liste weiterhin Handelsbeziehungen einzugehen. Laut US-Regierung soll damit verhindert werden, dass der Iran mittels Handelsgeschäften auf Umwegen Sanktionen umgeht und somit auch die Förderung des iranischen Atomprogramm-Ausbaus verhindert werden.