Die rechtskonservative Regierung Ungarns hat im Zuge einer Verschärfung des Mediengesetzes massive Restriktionen vorgesehen, worauf es  im Europaparlament und bei vielen Regierungen in der EU Kritik hagelte. Auch die österreichische Journalistengewerkschaft sprach sich dagegen aus. Man will Ungarn nun in Zukunft sehr genau beobachten und an europäischen Standards der Pressefreiheit messen. Die neue ungarische Medienbehörde NMHH kontrolliert nun nicht nur den öffentlich-rechtlichen Medienbereich (bereits seit Sommer 2010), sondern auch private Fernsehsender, Radiosender, Zeitungen und auch Internetportale. Wenn gegen das neue Mediengesetz verstoßen wird, gibt es hohe Strafen zu zahlen. Ungarn soll ab 1.1.2011 für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen.