Heute wird in der Schweiz eine Volksabstimmung über insgesamt 3 Gesetzesvorlagen abgehalten. Es geht dabei um die „Verringerung des Mindestumwandlungssatzes“ (Kürzung der Alterspension), die Festlegung des Forschungsrahmens bei Medikamentenforschungen am Menschen und die Vertretung von misshandelten Tieren in Strafverfahren durch einen Anwalt. Während bei der Pensionskürzung und beim Anwalt für Tiere das Ergebnis relativ vorhersehbar ist, gibt es speziell in der Humanforschung sehr unterschiedliche Meinungen. In der Schweiz sind viele große Pharmafirmen beheimatet, auch bekannte Forschungseinrichtungen wie Universitäten (z.B. Zürich). Es geht also nicht nur um ethische, sondern auch wirtschaftliche Interessen. Gleichzeitig soll es natürlich auf dem medizinischen Sektor weitere Fortschritte geben. Was haltet Ihr von einer Lockerung und genauer Definition der Forschungsgrenzen – selbstverständlich unter voller Einbindung der Probanden bzw. Patienten – zum Wohle aller?